Fedora Speicherplatzverschwendung

Ich habe eine Fedora Workstation Installation unter KVM laufen. Das Image ist auf einer SSD gespeichert, die aus Kostengründen nicht die größte ist. Deshalb habe ich für das Festplattenimage nur 20GB vorgesehen.

Seit einiger Zeit nervt, dass die Festplatte der virtuellen Maschine nahezu voll ist.

Nach kurzer Analyse habe ich das Verzeichnis /var/cache/PackageKit/... als schuldigen ausgemacht. PackageKit dient der Packetverwaltung unter der grafischen Benutzeroberfläche. Da ich dfn in der Console verwende, benötige ich es eigentlich nicht.

Scheinbar kann man daher das Verzeichnis gefahrlos löschen - und viola fast 5GB sind zusätzlich frei. Startet man den grafischen Packetmanager, wird es automatisch wieder angelegt (mangels Cache dauert es dann halt etwas).

Um zu verhindern, dass der Cache später wieder aufgebaut wird, kann man in /etc/PackageKit/PackageKit.conf die Zeile KeepCache=false auskommentieren. Damit wird zukünfigt der Cache nicht mehr aufgebaut.

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